Strategie - ORC Online Retail Consult
Point Of Sale
Strategie
Strategie erfordert die Integration von externen Chancen und internen Kompetenzen.
©Prof. Dr. Hermann Simon, (*1947), deutscher Wirtschaftsprofessor
ORC Expertise:
- Unternehmens-Profil /-Kultur
- Geo- / Standort-Marketing
- Kundenstrukturanalyse (Zielgruppen, Verhalten, ...)
- Neuromerchandising
- Vertriebs- und Marketing-Strategie
- Kommunikationsstrategie
- Digital-Signage- und Instore-TV-Konzepte
- Lieferanten- und Sortimentspolitik
- Warenwirtschaft
- Wettbewerbsanalyse
„Handel ist Wandel“- so alt diese Aussage auch ist, sie bleibt mehr denn je aktuell.
Der Handel ist im Umbruch: Überkapazitäten, mäßige Renditen, anspruchsvollere und scheinbar ambivalente Kunden sowie aggressive Konkurrenten machen den Handelsunternehmen zu schaffen. Die Strategie zahlreicher Handelsunternehmen besteht oftmals lediglich darin, in altbewährter Manier allen Kunden alles anzubieten. Folglich wird das Bild im deutschen Handel vorwiegend bestimmt durch Uniformität in Sortimenten, Ladengestaltung und gleicher, konventioneller Warenanordnung.
Der Kunde wird, sofern überhaupt, undifferenziert und als homogenes Wesen wahrgenommen. Vokabeln wie „Kundensegment“ oder „Zielgruppe“ werden in operativen Abteilungen kaum benutzt. Solche, auf die anonyme Masse ausgerichtete Konzepte, ohne merkliche Differenzierungsmerkmale haben erbitterte Preiskämpfe zur Konsequenz – der Preis wird zum einzigen Kaufimpuls für den Kunden.
Wer Auswege aus dieser Situation finden will, muss sich eingestehen, dass neue Lösungsansätze erforderlich sind. Es darauf an zu verstehen, wer der Kunde wirklich ist und was er wünscht.
Nur wer sich am Verhalten der Kunden orientiert kann sein Format optimal darauf ausrichten. Langsam wird deutlich, dass die traditionellen Konzepte ausgedient haben.
Technik und Wissenschaft sind zweifellos in erster Linie die Motoren, die heute den Wandel im Handel antreiben. Ständig kommen neue Strategien auf den Markt. Ruhelos und ohne Rast suchen Markt- und Meinungsforscher nach den Trends der Zeit, sind ständig den Wünschen der Verbraucher auf der Spur. Neue und bislang für den Handel fremde Wissenschaften und Techniken betreten die Handelsbühne.
Das Streben nach Marktmacht, nach weiteren Marktanteilen wird durch ein am Gewinn orientiertes Management-Konzept abgelöst.
Neue Schlagwörter wie Emotionen, Neuromarketing und Digital-Signage nehmen Einzug, neue Techniken und Programme verändern Warenwirtschaft und Kommunikationsstrategien.
Der Umgang mit Kunden und die Gestaltung der unterschiedlichen Verkaufsstätten werden zunehmend komplizierter.
Eine wichtige Aufgabe für das Management ist dabei zu entscheiden, welche Erkenntnisse und innovative Techniken in die Strategie des Unternehmens einfließen soll.
Was ist wichtig und nützlich, was weckt überzogene Hoffnungen?
Strategie bedeutet Strukturen und Kausalitäten zu erkennen, Nachhaltigkeit und erfolg-versprechende interdisziplinäre Ansätze zu erkennen. Handel bedeutet denken und handeln, denken und handeln aber heißt verändern.
Das Festhalten an alten Ideen und Strategien hat etwas damit zu tun, dass der Mensch nach Sicherheit strebt. Alte Strategien waren in der Vergangenheit erfolgreich und es macht für unser Gehirn primär keinen Sinn, erfolgreiche Strategien abzulegen.
Hier steht aber die Veränderung der Verhältnisse entgegen.
Sicher gibt es viele erfolgreiche Strategien im Handel. Diese sollten aber nicht dazu verleiten, die Augen vor neuen Marktentwicklungen zu verschließen.
Die über Jahrzehnte verfolgte Strategie der Standardisierung greift nur noch in Teilbereichen. Händler müssen sich trauen, den Paradigmenwandel zu vollziehen und akzeptieren, dass es kein „Weiter wie bisher“ gibt.
PoS Marketing - ORC - Online Retail Consult
Point Of Sale
PoS Marketing
ORC Expertise:
- Kommunikationsmix
- Markenführung
- Verkaufsförderung
- Cross- / Up-Selling Potentiale
- Promotions
- Kundenbindungsmaßnahmen
Das Verhalten der Konsumenten hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Bei der Vielzahl dargebotener Kaufoptionen fallen konkrete Entscheidungen zunehmend am Verkaufsort. Immer weniger Kunden kommen mit fest umrissenen Vorstellungen in
Geschäfte und Kaufhäuser.
Bei nahezu zwei Drittel aller Kaufentscheidungen handelt es sich um „instore-decisions“, die sich etwa hälftig auf Vorbestimmung durch Kategorie beziehungsweise Warengruppe und auf spontane Käufe verteilen.
Für den Handel ist es somit entscheidend geworden, die spezifischen Trümpfe des Shopping- und Kauferlebnisses am Point Of Sale zu erkennen und auszuspielen. Einkaufen ist heute mehr als der bloße Erwerb von Konsumgütern, Einkaufen ist ein Erlebnis, erzeugt Gefühle und Illusionen, befriedigt Bedürfnisse.
Der Entwicklung hin zu einer drastischen Mehrung der Bedeutung des Point Of Sale ist nur durch konsequente Nutzung von integrierten, auf den Konsumenten gerichteten, Maßnahmen zur Verkaufsförderung Rechnung zu tragen. Dies setzt die systematische Implementierung des PoS Marketing in eine ganzheitliche Marketingstrategie des Unternehmens voraus, nicht die Ad hoc Maßnahme vor Ort zählt, sondern die zielstrebig geplante Umsetzung eines Instrumentes im Kommunikationsmix.
Der stationäre Handel kann den Herausforderungen des Distanzhandels selbstsicher ins Auge blicken, weil Konsumenten Menschen sind. Nur am Point Of Sale sind Produkte für den Kunden gegenständlich, kann er Ware mit allen Sinnen erleben - anfassen, ansehen, anhören, riechen, schmecken, den direkten Vergleich vornehmen und sich von Menschen beraten lassen. Durch eine multisensorische Kunden-ansprache wird der Einkauf zum Erlebnis. Die vertrauensbildende Synthese aus Warenpräsentation, Wegeführung und persönlicher Beratung bildet weitere Wechselwirkungen und die Abgrenzung zum Wettbewerb. Die Adaption des Corporate Design PoSitioniert die Marke vor Ort und gibt dem Kunden das Gefühl am richtigen Platz zu sein. Kundenbindungsmaßnahmen sichern die positive Verankerung des letzten Einkaufs, des Unternehmens im Relevant Set. Die Integration moderner Technologien lassen eine multimediale, schnelle, aktuelle und preiswerte Kommunikation am Point Of Sale zu.
PoS Marketing kann aktuell deutlich mehr als die bisher dafür eingesetzten Mittel vermuten lassen. Der Großteil der Werbeetats fließt immer noch in die klassisch erlernten Marketing Instrumente wie TV, Rundfunk und Print, ohne die Chancen am Point Of Sale effektiv zu nutzen. Letzten Endes jedoch entscheidet der Kunde und dieser zwingt uns zum Umdenken.
Neuromerchandising - ORC - Online Retail Consult
Point Of Sale
Neuromerchandising®
Emotionen haben in Handel und Dienstleistung Einzug gehalten.
Immer öfter erscheint in Strategien und Planungen der Begriff Emotionen selbst bei Discountern, wo man glaubte nur ein rationaler Preis bestimme das Geschehen.
In sehr vielen Fällen ist man sich aber gar nicht bewusst was Emotionen sind, wie sie auf Menschen wirken und wie sie geweckt werden.
Man misstraut Emotionen, denn man möchte ja in vielen Fällen „sachlich“ und „rational“ entscheiden, jedoch kann der Mensch dies aber nur sehr bedingt - immer haben Emotionen das letzte Wort.
Emotionen im Handel ist ein beliebtes Thema, wo auch immer Handelsleute und Dienstleister sich zusammen finden. Aus dieser Entwicklung ist Neuromerchandising® entstanden, denn Neuromerchandising® hilft, diese Sichtweise in der Praxis umzusetzen.
Es beginnt mit dem ersten Schritt, mehr über Emotionen zu erfahren, ihre Funktionsweisen, ihre positiven aber auch negativen Einflüsse auf Menschen, im Besonderen auf Verbraucher, Kunden, aber auch auf Mitarbeiter und Kollegen.
Braucht die Welt wirklich dafür ein neues Wort?
Ob es die Welt braucht, weiß man nicht, aber es wird benötigt, um einen Oberbegriff für eine interdisziplinäre Vorgehensweise zu schaffen.
Auf den ersten Blick erscheint es etwas völlig anderes zu sein, ob ein Flugzeug, ein Unternehmen, ein Programm zur Steuerung einer Fräsmaschine, ein neuer Zahn, eine Beratung oder eine Tüte Zwieback verkauft werden soll.
Bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, dass im Grunde alles auf ein bestimmtes Grundprinzip zurückgeführt werden kann - das Prinzip, dass Menschen Entscheidungen treffen müssen dieses zu tun oder jenes zu lassen, dieses zu kaufen und jenes eben nicht.
All diese Entscheidungen werden unausweichlich größtenteils von unseren Emotionen getroffen. Man stellt fest, dass es auf dieser Ebene nicht entscheidend ist was ich kaufe oder verkaufe, sondern was im Kopf der Käufers oder Verkäufers vorgeht.
Dies jedoch wird aber wiederum davon beeinflusst, was ihm seine Sinnesempfindungen übermitteln. Je nach Situation haben die unterschiedlichen Sinne eine größere oder geringere Bedeutung.
Neuromerchandising® soll helfen zu entscheiden, welche Sinne eine größere Bedeutung in den verschiedenen Verkäufer/Käufer-Situationen haben.
Diese Situationen, sowie der Kontext zwischen Produkt/Dienstleistung und Kunden, beeinflussen die Wahrnehmung durch Darbietung, Ambiente und Art der Informationsübermittlung.
Mit anderen Worten all die Dinge, die Menschen mit ihren Sinnen empfinden bevor und in dem Moment, in dem sie mit Produkt, Dienstleistung und Marke in Berührung kommen, sind Gegenstand von Neuromerchandising® ,beruhend auf denen Erkenntnissen jenen Teils der Hirnforschung, die sich speziell mit der menschlichen Wahrnehmung befasst.
Neuromerchandising® unterstützt nicht nur die Entwicklung neuer Systeme im Verkauf und Vertrieb, sondern kann auch ergänzend in bereits vorhandene Systeme eingreifen, schafft Mehrwert für den Konsumenten. Letztendlich wird Neuromerchandising® am Point of Sale und in der Dienstleistung dazu führen, dass sich das Wohlgefühl des Kunden verbessert.
Seit Tausenden von Jahren kommt jeder Mensch mit Handel in den unterschiedlichsten Formen in Berührung, ein Markt in der Wüste, eine Tankstelle, ein Bazar, eine Fußgängerzone.
Handel und Dienstleistung war, ist und bleibt eine Begegnung mit anderen Menschen.
Diese Tatsache sollten wir nie aus den Augen verlieren und gemeinsam dafür sorgen, dass die Begegnung mit Produkten und Dienstleistungen für die Konsumenten zu einem harmonischen und positiven Erlebnis wird.
Schon heute werden Methoden des Neuromerchandising® in Handel und Dienstleistung erfolgreich umgesetzt. Fragen Sie uns!
VISUAL MERCHANDISING - ORC Online Retail Consult
Point Of Sale
Visual Merchandising
Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in der Wahrnehmung wäre...
Thomas von Aquin (1225-1274)
ORC Expertise:
- Five Senses
- Emotionalisierung am POS
- Entwicklung von ganzheitlichen Konzepten am POS
- Erstellung von Ladenbaukonzepten
- Customer Flow
- Integration und Platzierung von digitalen Medien in Ladenlayouts
- Store-Branding
Ladenlokale werden zukünftig in vielen Bereichen besser an die jeweiligen Zielgruppen angepasst sein. Das bedeutet, zukünftig wird man der Tatsache mehr Aufmerksamkeit widmen, wer der Kunde ist und was er im Ladengeschäft an Ambiente vorfinden möchte.
Das wird dazu führen, dass Kunden einige Ladenlokale meiden werden.
Im Gegensatz dazu werden sie sich in anderen Ladenlokalen sehr wohl fühlen und länger als heute aufhalten.
So wie jede Art von Handeln durch Reize ausgelöst wird, bestimmen auch die Reize, wie wir uns beim Einkaufen verhalten und Entscheidungen treffen.
Um Reize zu empfangen ist der Mensch mit einer Anzahl von Sinnen ausgestattet:
Diese Sinne sind jedoch mehr als die bekannten "fünf Sinne", welche wir sprichwörtlich immer beisammen haben sollen.
Selbst wenn wir gelegentlich auch noch den siebten Sinn dazu nehmen, dem besondere Fähigkeiten nachgesagt werden, reicht das, wenn wir auf die Wissenschaft vertrauen, als Aufzählung der menschlichen Sinne nicht aus. Man geht heute von 10 Sinnen aus.
Grundsätzlich unterscheidet man bei den Sinneskanälen des Menschen die Fernsinne (Hörsinn und Sehsinn) und die Nahsinne (alle übrigen Sinne).
Ständig nimmt der Mensch Millionen von Sinneseindrücken wahr, die meisten davon nur unbewusst. Selbst wenn wir schlafen ist unser Gehör auf Wache und weckt uns, wenn wir etwas Bedrohliches hören. Wir könnten uns nicht mehr orientieren, wenn wir uns aller Sinneseindrücke zu jeder Zeit bewusst wären. Was wir sehen, hören, riechen und fühlen wird durch das Unterbewusstsein gefiltert. Überlebenswichtige Eindrücke gelangen unmittelbar in unsere Wahrnehmung.
Das "Gefängnis der Sinne" beschränkt und schützt uns zugleich.
Um zukunftsorientierte, ganzheitliche und erfolgreiche Konzepte am Point Of Sale zu entwickeln müssen wir uns mit diesen Sinnen intensiv beschäftigen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse virtuos mit den klassischen Methoden und Techniken des Visual Merchandising vereinen.
Technologie - ORC - Online Retail Consult
Point Of Sale
Technologie
ORC Expertise:
- Entwicklung von Instore-Medienkonzepten
- Infrastruktur Konzepte
- Expertise, Lastenhefte, Ausschreibungen
- Evaluierung von CMS-Software
- Betrieb, Service und Lifecycle-Management
- Definition/Anpassung von Geschäftsprozessen
- Beschaffungsoptimierung
Digitale Medien am Point Of Sale, am Point of Interest haben großes Erfolgspotenzial.
Dieses kann jedoch einzig abgerufen werden, wenn alle beteiligten Ressourcen, Prozesse und technischen Komponenten zielgerichtet und sorgfältig ausbalanciert zusammenspielen.
Am Anfang eines erfolgreichen Digital Media Projekts steht zwingend die klar definierte Zielsetzung.
Die Erwartungen inklusive der relevanten Messkriterien müssen so genau wie möglich festgelegt werden.
Dann beginnt die Verzahnung des Projekts mit allen notwendigen Beteiligten. Projektplanung und Steuerung, Prozessverantwortliche, Marketing/Werbeagenturen, Erfolgsmanagement bzw. Marktforschung, Ladenbau, Technikanbieter, Systemintegratoren und Betriebsdienstleister werden einbezogen.
Sobald die marketingrelevanten Orientierungspunkte feststehen, werden Expertisen und Lastenhefte erarbeitet, Ausschreibungen für Technikkomponenten und Services erstellt und herausgegeben.
Gemäß den Spezifikationen der Lastenhefte wird die Verteil-Software für die Inhalte, das Content-Management-System (CMS), evaluiert. Der Markt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher und variantenreicher Softwareprodukte. Hier gilt es genau herauszuarbeiten, welches Produkt für den Einsatzzweck am besten geeignet und wirtschaftlich ist. Von der kaskadierten Administration bis hin zu Einsatz und Steuerung von interaktiven Medien, von der proaktiven Systemüberwachung bis zur Auswertung des Kundenverhaltens müssen die Anforderungen explizit betrachtet und bewertet werden. Während die Unterstützung unter-schiedlichster Bildschirmformate heute zum Standard gehört, gibt es zahlreiche Funktionen, wie beispielsweise die Einbindung von Live-TV-Bildern, von Tickern oder die Realisierung von Split-Funktionen, die nicht in allen Projekten sinnvoll sind. Dennoch sollte von vornherein ausreichend Spielraum für die Weiterentwicklung der Digital Media Installation eingeräumt werden.
Besonderes Augenmerk verdient die Infrastruktur eines Media Netzwerkes.
Mit den Ansprüchen an die Qualität des Inhalts steigt auch das zu übertragende Datenvolumen.
Neben den wirtschaftlichen Aspekten gilt es auf Effizienz, Verfügbarkeit und Datensicherheit zu achten. Meist werden hierzu dedizierte DSL-Standardleitungen genutzt, bei denen die Kosten auf Grund der heute angebotenen Flat-Tarife eindeutig kalkulierbar und überschaubar sind. UMTS-Verbindungen mit schnellen HSDPA/HSUPA-Übertragungen können je nach Anforderungen im Projekt sinnvolle Alternativen bieten. Sicherheitsstandards wie die Virtual Private Network Technologie bieten den notwendigen Schutz vor Angriffen auf die Daten von außen. Inwieweit eine Nutzung firmeneigener Netze möglich und sinnvoll ist, muss projektspezifisch herausgearbeitet werden.
Mit einem individuell, projektbezogen ausgearbeiteten Betriebs- und Servicekonzept wird der Betrieb der Medien sichergestellt. „Schwarze Bildschirme“ müssen unter alle Umständen verhindert werden.
Die Aktualisierung der Software sowie der Betriebssystemumgebung von zentraler Stelle, das Software Lifecycle Management, ist im dynamischen Umfeld digitaler Medien unumgänglich, da Agenturen stets die aktuellen Features und Codecs nutzen. Ebenso sollten gerade in stark verteilten Digital Media Installationen Remotewartungskomponenten eingeplant werden, um Vor-Ort-Einsätze zu minimieren und eine professionelle und wirtschaftliche Betreuung sicherzustellen. Generell unumgänglich ist ein zentralisiertes System Management, mit klar definierten Serviceprozessen und Verantwortlichkeiten, hinterlegt mit den entsprechenden Service Level Agreements.
Digitale Medien und deren Installation und Integration am POS/POI werden künftig in Planung und Realisierung der meisten Handelsunternehmen und Banken einen festen Platz belegen. Somit bedürfen auch die Anpassung der vorhandenen Geschäftsprozesse und der vollständigen Implementierung in den Geschäftsbetrieb besonderen Augenmerks.
Nutzen Sie unsere Erfahrung, um Digitale Medien Erfolg bringend, effizient und wirtschaftlich in Ihre Betriebsabläufe zu integrieren.
Erfolgsmanagement - ORC - Online Retail Consult
Point Of Sale
Erfolgsmanagement
Kunden kennen lernen
ORC Expertise:
- begleitende Markt- und Medienforschung
- Markt- und Fallstudien
- Konzeption mit messbarer Zielen
- Kundenverhaltensanalysen
- Wechselwirkung digitaler Medien auf Sortimentsdynamik
- Werbeerfolgskontrolle
- Optimierungsmaßnahmen
- Refinanzierungsberatung
Betreiber von Digital-Media-Networks treffen irgendwann auf die Frage, was das System "bringt".
Im Regelfall soll der Absatz steigen, parallel sollen die Systeme eine möglichst positive Wirkung auf den kaufinteressierten Kunden haben.
Ist das Projekt wirklich konsequent darauf ausgerichtet gewesen, dass es etwas Bestimmtes „bringt“? Das würde bedeuten, dass von Anfang an klar vereinbart wurde, was das System konkret leisten soll und das ist keine triviale Aufgabe.
Am Anfang eines Digital-Signage-Projekts steht zwingend die Zielsetzung.
Alle Zielerwartungen müssen so genau wie möglich mit den entsprechenden Messkriterien definiert werden. Dies ist die Basis für die weitere Projektplanung.
Ist das Messen des Erfolgs von Anfang an ein Element der Projektplanung?
Wird der weitere Verlauf des Projekts, auch bereits in der Pilotphase, immer wieder daran orientiert?
In frühen Projektphasen kann man so herausfinden, ob die Zielerwartungen realistisch sind und die notwendigen Korrekturen oder Optimierungen einleiten.
Dies gilt auch für die Betriebsphase eines Digital-Media-Projekts, wo es beispielsweise passieren kann, dass sich Laufwege der Kunden in der Kauffläche des Einzelhandels, einfach verlagern und einige Bildschirme ins Abseits stellen.
Diese prozessorientierte Sicht auf den Erfolg eines Digital Media-Projekts nennen wir Erfolgsmanagement.
Digitale Medien am POS/POI sollen vor allem von den Kunden wahrgenommen werden.
Der Impact für die Wahrnehmung hängt von vielen Faktoren ab: Wie das Medium die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wie die Empfangsbereitschaft für Botschaften aktuell beschaffen ist, welche Botschaften gesendet werden – und welche Botschaften dann wirklich wahrgenommen werden.
Inhalte können Emotionen vermitteln, können Bedürfnisse und Begehrlichkeiten wecken, können auf Sachverhalte aufmerksam machen - komplexe Wechselwirkungen zwischen dem Medium und dem Menschen in seiner ganz persönlichen Emotions- und Bedarfssituation. Was heute gilt, kann morgen schon ganz anders sein. So muss immer wieder überprüft werden, ob die Wechselwirkung zwischen Medium und Mensch immer noch so beschaffen ist, wie wir es erwarten.
Die Frage ist, was gemessen werden kann.
Quantitative Parameter sind das Abverkaufsverhalten des Sortiments, der Aufenthaltszeitpunkt und die Aufenthaltsdauer, die Besuchshäufigkeit, der monetäre Wert des Einkaufs, die Größe und Beschaffenheit des individuellen Einkaufs.
Qualitative Parameter sind das Einkaufserlebnis, die Emotionslage vor, während und nach dem Kauf, die Erinnerung an konkrete Situationen während des Kaufvorgangs, die Erinnerung an durch das Medium vermittelte Botschaften, die unbewusste und die bewusste Wahrnehmung.
Mit modernen statistischen Methoden, multivariaten Analysen, lassen sich quantitative Parameter mit den Botschaften des Mediums in Verbindung bringen.
Mit diesen Kaufverhaltensparametern, betrachtet über die Zeit, sind sehr aufschlussreiche Beobachtungen von Kauf- und Kundenverhaltensprofilen möglich.
Spannend sind Situationen, in denen das Medium eindeutig und geradlinig mit dem Kaufverhalten wechselwirkt.
Das heißt nicht, dass jetzt wunschgemäß mehr verkauft wurde, sondern nur, dass die Botschaft wahrgenommen wurde und das Kaufverhalten eine Reaktion zeigte.
Mit der Betrachtung des Abverkaufsverhaltens des gesamten Sortiments sind Kannibalisierungseffekte, Greifeffekte und Zweitplatzierungsverhalten sehr schön sichtbar.
Damit wird eine Grundlage geschaffen, Marketingmaßnahmen über das Abverkaufsverhalten empirisch zu optimieren.
Warenkorbanalysen geben Aufschluss über Kaufverhaltensprofile auf der Zeitachse.
Auffällig sind z.B. der Alkoholiker-Cluster am Werktagvormittag, die Lunch-Break-Shopper in einer Büroumgebung, die Versorgungskäufe am Freitagnachmittag und Samstag und viele mehr. Digitale Medien wirken auf das gesamte Kaufverhalten, je nach dem wie die Inhalte gestaltet sind.
Erfolgsmanagement bringt die Wechselwirkung zwischen digitalen Medien und Kundenverhalten mit intelligenten Methoden in Verbindung und zwar in sinnvoller Weise, standardisiert auf „Knopfdruck“. Dies optimiert den Bedarf an kostspieligen Befragungen der Kunden bezüglich der qualitativen Werte des Kaufvorgangs.
Das alles wirkt komplex. Der Schlüssel zum Erfolg ist der einzigartige Einsatz moderner multivariater Statistikmethoden zur Analyse der quantitativen Parameter am POS/POI.
Damit verschaffen sich Marketingverantwortliche Einblicke in das Kaufverhalten der Kunden, in den Sortimentsabverkauf, in die Wechselwirkung zwischen ausgesandten Botschaften und deren Auswirkungen auf das Kundenverhalten.
Durch Kundenbefragungen werden diese Maßnahmen von Zeit zu Zeit hinterlegt, so dass ein umfassendes Bild der Wechselwirkung zwischen Medien und Kunde entsteht.
Basierend auf diesem reproduzierbarem Wissen ist das permanente Monitoring des Impacts und damit Maßnahmen zur Optimierung der Digitalen Medien möglich und versetzt Ihr Unternehmen in die Lage jederzeit gezielt Refinanzierungsmaßnahmen zu planen und umzusetzen.
Realisierung - ORC - Online Retail Consult
Point Of Sale
Realisierung
Die Entscheidung ist getroffen - „Das Projekt Digitale Medien am PoS wird umgesetzt.“
ORC Expertise:
- Projektmanagement/Rolloutkoordination
- Operations & Services
- Umsetzung von ORC Blueprints
Projektmanagement / Rollout-Koordination Sobald die Ziele und die grundlegende Strategie klar sind, geht es an die Realisierung des Projekts. Der Theorie folgt nun die Praxis mit allen ihren Nebenwirkungen. Die Prozessvielfalt bestehend aus konzeptionellen und operativem Marketing, Agenturen, Installateuren, Systemintegratoren, Hardware- und Software-Hersteller, Systemmanager, Einkauf und Partnerservices wird zentral geplant und koordiniert. Der Reihe nach:
1. Mit der taktischen Planungsphase beginnen wir die Realisierungsphase. Den strategischen Zielen werden jetzt konkrete Aktionen zugeordnet, mit handfesten Terminen und Abläufen. Abhängigkeiten werden deutlich und damit verbunden mancher „kritischer Pfad“. Nobody is perfect – ein wohl geplanter Pilot, kurz und mit konkreten Zielen, schafft Planungssicherheit. So entsteht ein Katalog taktischer Maßnahmen.
2. Ressourcenplanung: Welche Ressourcen sind im Unternehmen für das Projekt verfügbar? Welche werden noch von extern benötigt? Unser Netzwerk kennt eine Menge Spezialisten für alle Fälle. Da lässt sich der zu Ihrem Unternehmen passende Partner finden.
3. Ein Projektsteuerungskreis oder „Steering Comittee“ hat sich für viele Projekte bewährt. Statt in einer strengen Hierarchie werden hier die unterschiedlichen Interessen der Projektbeteiligten demokratisch an einen Tisch zusammengeführt und so mit kurzen Entscheidungswegen die Projektrealisierung gelenkt.
4. Erfolgsmanagement als koordinierende Instanz in der Projektrealisierung ist der Garant für den nachhaltigen Erfolg des Projekts. Das Projekt gilt erst dann als realisiert, wenn sich der vereinbarte Erfolg eingestellt hat, nachhaltig und nachweisbar - dafür stehen wir.
Operations & ServicesDigitale Medien am POS/POI zeigen sich im praktischen Betrieb als sehr dynamische Medien.
Zum einen ist die Wirkung auf den Kunden abhängig von der Wahrnehmung des Mediums und somit abhängig vom aktuellen Verkehrsfluss und den Aufenthaltspunkten in der Verkaufsfläche – dies alles ändert sich im Lauf der Zeit.
Zum anderen sind Symbole, die z.B. die Aufmerksamkeit des Kunden auf das Medium lenken oder gar Botschaften transportieren, von kulturellen und sozialen Einflüssen und z.B. von der Mode abhängig. Regionale Unterschiede können hier eine große Rolle spielen.
Darüber hinaus sind die Video-Tools in einer ständigen Weiterentwicklung.
Ob die gewünschte Wirkung mit einer Flash-Animation oder eine Video-Sequenz erzeugt wird, kann heute so und morgen schon wieder anders sein. Digitale Medien können auch mit Haptik in Verbindung gebracht werden – was soll geschehen, wenn der Kunde ein erklärungsbedürftiges Produkt in die Hand nimmt? Schon bildet sich eine weitere Dimension im System digitaler Medien.
Das Service-Thema muss geplant sein. Wie lange darf das System ausfallen? Wie kommt der Service-Techniker an das System, ohne die PoS-Prozesse zu stören? Wie werden System-Fehler erkannt und eskaliert? Das muss alles geplant sein, so dass der Service-Fall eigentlich nie eintreten sollte.
Wir erstellen mit Ihnen zusammen ein Konzept für den laufenden Betrieb, so dass die digitalen Medien mitwachsen, sich auf dynamische Veränderungen flexibel einstellen, den Trends folgen und nachhaltig vom Kunden wahrgenommen werden.
Dafür stehen wir.
ORC Blueprints Leistungsfähigkeit, Kosteneffizienz und Wirksamkeit von Digitalen POS-Medien-Systemen erfordern bereits in der Planungsphase eine umfassende und breite Wissens-Bibliothek mit fundiertem Knowhow, Kompetenz und Erfahrung. Spezialisiertes Fachwissen aus Projekten und Best-Practices erweitern ständig diese dynamisch wachsende Wissensbibliothek. So entstehen daraus Vorgehens- und Analysemodelle, Lösungs- und Best-Practice-Szenarien, die als ORC Technology Blueprints zusammengefasst werden.
ORC Technology Blueprints sind ein Werkzeug, mit dem die ORC Senior Principals auf Ihr Unternehmen abgestimmte Geschäftsprozesse modellieren, die den gesamtheitlichen Nutzen digitaler Medien am POS/POI transparent und nachvollziehbar machen.
Ein derartiges prozessorientiertes Vorgehen bietet zeitnahe und aussagekräftige Unterstützung der für das Projekt erforderlichen Entscheidungen des Managements.
Mit ORC Technology Blueprints den Erfolg nachhaltig planen – dafür stehen wir.
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